Häufig gestellte Fragen zum Angebot von Strike

Strike beantwortet alle Ihre Fragen zu Finanzierungen und Immobilienerwerb

1Ist es möglich, eine Immobilie mit weniger als 20% Eigenkapital zu erwerben?
Ja, je nach Finanzkraft ist es möglich, weniger als 20% Eigenkapital einzubringen. Ein Beitrag von nur 10% kann ausreichend sein, falls der Käufer dem kreditgebenden Institut zusätzliche Sicherheiten wie Pensionskassenguthaben, 3. Säule A oder Rückkaufswerte von Lebensversicherungspolicen zur Verfügung stellt. Die 10% Eigenkapital dürfen jedoch nicht aus der 2. Säule stammen. Die 10% Eigenkapital dürfen jedoch nicht aus der 2. Säule stammen.
2Bin ich verpflichtet, meine 2. Säule (Pensionskasse) auszahlen zu lassen, um eine Immobilie zu erwerben?
Wenn es Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit zulässt, können Sie Ihr Pensionskassenguthaben als Sicherheit hinterlegen (verpfänden). In diesem Fall müssen Sie sich das Kapital nicht auszahlen lassen und so auch keine Steuern darauf zahlen. Bei dieser Lösung bleiben auch Ihr Vorsorgekapital sowie Ihre Risikoabdeckungen erhalten.
3Ist es möglich, eine Finanzierung zu finden, wenn meine Kosten der Finanzierung mehr als 33% meines Einkommens betragen?
Ja, es ist möglich, eine Finanzierung zu finden, wenn Ihre Kreditbelastung mehr als 33 % Ihres Einkommens beträgt. Bei gleicher finanzieller Situation berücksichtigen nicht alle Institute dieselben Parameter bei der Berechnung der Kreditvergabe. Dies kann das Verhältnis zwischen Belastungen und Einkommen erheblich beeinflussen. Da jede Situation einzigartig ist, empfehlen wir Ihnen, Experten zu Rate zu ziehen, die Sie bei Ihren Schritten bestmöglich beraten.
4Sollte der Zinssatz das Hauptkriterium bei der Wahl meiner Hypothek sein?
Der Hypothekenzins wird oft als der wichtigste Parameter bei der Wahl der Hypothek und des Finanzinstituts angesehen, aber das ist bei weitem nicht der einzige. Einige Institute können Ihnen mehr Geld leihen als andere, bei einigen können Sie einen kleineren Teil der Hypothek tilgen, und bei anderen werden Sie nicht bestraft, wenn Sie vorzeitig kündigen (z. B. bei einem Wiederverkauf). Der niedrigste Zinssatz ist also nicht immer gleichbedeutend mit dem besten Angebot und Sie sollten Ihre verschiedenen Optionen gut abwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen, die Sie für viele Jahre bindet.
5Wie ist eine Hypothek zusammengesetzt?
Bei einem Immobilienkauf muss der Käufer Eigenkapital in Höhe von mindestens 20% des Verkehrswerts der Immobilie einbringen. Eine Hypothekenfinanzierung besteht aus zwei Rängen: Der erste Rang kann nur bis zu zwei Dritteln des Immobilienwerts gewährt werden, also 66,6%. Der 2. Säule entspricht dem Teil der Hypothek, der zwei Drittel des Immobilienwerts übersteigt. Dieser Teil wird von den Finanzinstituten als der riskantere Teil der Hypothek angesehen und ist daher der Teil, der zuerst zurückgezahlt werden muss.
6Wie wird die Tilgung des Hypothekendarlehens berechnet?
Beim Kauf eines Hauptwohnsitzes muss die Hypothek innerhalb von maximal 15 Jahren (und spätestens bis zum gesetzlichen Rentenalter) auf zwei Drittel des vom Finanzinstitut angenommenen Wertes reduziert werden. Nehmen wir ein Beispiel: Bei einer Immobilie im Wert von CHF 1'000'000, die mit einer Hypothek von CHF 800'000 finanziert wird, würde die 1. Hypothek CHF 660'000 (1'000'000 x 66%) betragen, die 2. Hypothek CHF 140'000 (800'000 - 660'000). Bei einer Tilgungsdauer von 15 Jahren ergibt sich eine jährliche Tilgung von rund CHF 9'333 (140'000 / 15).
7Was ist der Unterschied zwischen direkter und indirekter Amortisation (Tilgung) und wie wirkt sich das auf meine Steuern aus?
Bei einer direkten Amortisation (Tilgung) zahlen Sie periodisch einen Teil Ihres Hypothekendarlehens zurück, und zwar einen Betrag, der in Ihrem Vertrag festgelegt ist. Dadurch werden die von Ihnen gezahlten Zinsen schrittweise gesenkt. Bei der indirekten Amortisation werden Sie denselben Betrag ebenfalls einzahlen, aber auf eine 3. Säule. Der Kreditgeber wird Ihre 3. Säule (Bank oder Versicherung) als Sicherheit nehmen, da die Gelder zur Rückzahlung des Darlehens in fine verwendet werden müssen. Diese Lösung ermöglicht es Ihnen, Ihr Vorsorgekapital zu erhöhen, von Steuervorteilen zu profitieren und, wenn Sie eine 3. Säule Versicherung wählen, zusätzliche Risikodeckungen in Anspruch nehmen zu können.
8Was sind "Notarkosten"?
Notarkosten bezeichnen im Allgemeinen die Kosten für den Kauf einer Immobilie, die vom Käufer getragen werden müssen. Anders als der Name vermuten lässt, ist der Grossteil dieses variablen Betrags (je nach Kanton zwischen 3% und 5% des Kaufpreises) nicht vollständig für den Notar bestimmt. In Wirklichkeit dient er dazu, die Eintragungsgebühr (Steuer), den Grundbucheintrag, verschiedene Kosten und die Vergütung des Notars zu decken.
9Warum verwenden Finanzinstitute einen viel höheren als den tatsächlichen Zinssatz, um die Tragbarkeit zu berechnen?
Die Finanzinstitute verwenden einen höheren als den tatsächlichen Zinssatz, um auch bei einem starken Anstieg der Marktzinsen eine nachhaltige Finanzkraft zu gewährleisten. Der von den Finanzinstituten verwendete technische Zinssatz entspricht einem hohen historischen Durchschnitt, der je nach Finanzinstitut zwischen ca. 4,5% und 5,5% schwankt. Der aktuelle reale Hypothekarzinssatz liegt jedoch deutlich tiefer.

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